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Kraftwerk Staudinger hilft hitzegestresstem Main
Der Main hat sich aufgrund der sommerlich hohen Temperaturen stark erwärmt. Um das Mainwasser abzukühlen und mit Sauerstoff anzureichern, laufen die Kühltürme der Blöcke 1 und 3 im Kraftwerk Staudinger bis auf weiteres auf Hochbetrieb. Zu diesem Vorgehen hat sich E.ON auf Wunsch des Regierungspräsidiums Darmstadt bereit erklärt. Mit dem Betrieb der Kühltürme ist keine Stromerzeugung verbunden. Die damit verbundenen Betriebskosten trägt E.ON.
Durch den Betrieb der Kühltürme verringert sich die Temperatur des Mainwassers. Weiterhin erhöht sich der Sauerstoffgehalt im Wasser messbar. Ein Mindestgehalt von gelöstem Sauerstoff ist für das Überleben von Fischen und anderen Flusslebewesen notwendig.
Gewässerschutz hat bei E.ON oberste Priorität: Das heißt, das Unternehmen betreibt seine thermischen Kraftwerke strikt nach den Gewässerschutzauflagen. Das Kraftwerk Staudinger steht hinsichtlich der Wassertemperaturen des Mains in ständigem Kontakt mit dem Regierungspräsidium. In Absprache mit dieser Behörde reduziert E.ON bereits vor dem Erreichen der genehmigten Einleitungstemperatur des Kühlwassers in den Main die Stromerzeugung.