Historie
Standort mit Tradition
Die Geschichte des Kraftwerks Staudinger begann 1963 mit der Grundsteinlegung für die beiden ersten Kraftwerksblöcke. Sie verfügen jeweils über eine Leistung 249 MW und gingen im Jahr 1965 an Netz. Dem steigenden Strombedarf entsprechen wurde das Kraftwerk Staudinger in den folgenden Jahren Stufe um Stufe ausgebaut: Block 3 wurde 1970 fertiggestellt. Im Jahr 1977 folgte mit Block 4 der einzige mit Gas befeuerte Kraftwerksblock am Standort. Der vorerst jüngste Kraftwerksblock (Block 5) ging im Herbst 1992 ans Netz.
Die Lebensdauer eines Kraftwerks ist begrenzt. Die Blöcke 1 bis 3 werden im Jahr 2012 das Ende ihrer technisch-wirtschafltichen Lebensdauer erreicht haben und abgeschaltet werden. Aber der Standort Staudinger soll eine Zukunft haben. Als Ersatz für die alten Anlagen ist vorgesehen, ein neues, modernes Kraftwerk zu errichten: Block 6.
Historie im Überblick
Dezember 2006
Baubeschluss für Block 6
Juli 2004
Inbetriebnahme der Klärschlamm-Mitverbrennung
April 2004
Neue Fernwärmeleitung nach Hanau-West
2003
Der Standort Staudinger feiert sein 40-jähriges Jubiläum
2000
Preußen Elektra und Bayernwerk fusionieren zu E.ON Kraftwerke
1992
Inbetriebnahme von Block 5
1990
Der Standort feiert das 25-jährige Bestehen
1988
Beginn der Fernwärmeauskopplung
1983
Die Blöcke 1-3 erhalten moderne Rauchgasreinigungsanlagen
1977
Inbetriebnahme von Block 4
1970
Inbetriebnahme von Block 3
1965
Am 19. September 1965 setzt Dr. Hans Staudinger Block 1 in Betrieb.
1963
Grundsteinlegung für das seinerzeit größte Steinkohlekraftwerk der Bundesrepublik